Was kann man im Norden unternehmen?
50 außergewöhnliche und verrückte Aktivitäten und besondere Erlebnisse in Norddeutschland zwischen Hamburg, Nordsee und Lüneburger Heide
Was sind außergewöhnliche Unternehmungen im Norden?
Einmal einen riesigen Bagger steuern, einen Airbus landen, Bonbons herstellen oder an einer Hauswand in 55 Metern Höhe hinunterlaufen: Im Norden gibt es Erlebnisse, auf die man bei der klassischen Ausflugsplanung vermutlich nicht als Erstes kommt.
Für diesen Guide haben wir 50 außergewöhnliche Unternehmungen in Norddeutschland zusammengestellt, bei denen vor allem eines zählt: selbst machen statt nur zuschauen. Dazu gehören ungewöhnliche Handwerke, technische Erlebnisse, kreative Workshops und Aktivitäten, bei denen man für ein paar Stunden in eine vollkommen andere Rolle schlüpfen kann.
So lässt sich im Norden beispielsweise ein Containerschiff steuern, Kaffee selbst rösten, Glas blasen, ein Messer schmieden oder ein Schwarz-Weiß-Film in der Dunkelkammer entwickeln. Wer lieber vor Mikrofon oder Kamera steht, kann sich als Synchronsprecher versuchen, einen eigenen Song aufnehmen oder bei einem Stunt-Dreh eine Actionszene spielen.
Die Auswahl führt durch Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Bewusst nicht dabei sind klassische Sehenswürdigkeiten, gewöhnliche Ausflugsziele, Wanderungen oder typische Sportangebote. Hier geht es um besondere Aktivitäten im Norden, die man nicht jeden Tag ausprobieren kann – und bei denen oft schon die Frage reizt: Wie fühlt es sich eigentlich an, das einmal selbst zu machen?
50-mal etwas ausprobieren, das man noch nie gemacht hat
Manche dieser Erlebnisse dauern nur wenige Stunden, andere einen ganzen Tag oder ein Wochenende. Einige erfordern etwas Mut, andere Fingerspitzengefühl, Neugier oder schlicht Lust darauf, etwas Neues auszuprobieren.
Was sie verbindet: Am Ende hat man nicht einfach nur einen Ort besucht. Man hat selbst gesteuert, geschmiedet, gebrannt, gebacken, gesprochen, gesungen, gedruckt, geflochten, geschnitzt oder etwas hergestellt.
Hier kommen 50 außergewöhnliche Aktivitäten und Erlebnisse im Norden, die einen freien Tag ein bisschen weniger gewöhnlich machen.
Die 50 außergewöhnlichsten Unternehmungen im Norden
Einmal selbst einen tonnenschweren Bagger steuern
Hebel nach vorn, Schaufel ins Erdreich und plötzlich bewegt sich eine Maschine, die sonst nur Profis bedienen: In Hamburg kann man selbst auf dem Fahrersitz eines echten Baggers Platz nehmen und ausprobieren, wie erstaunlich viel Feingefühl hinter den mächtigen Bewegungen steckt. Nach einer Einweisung geht es ans Steuer, ein ungewöhnliches Erlebnis für alle, die Baumaschinen bisher nur vom Straßenrand kannten.
55 Meter an einer Hauswand hinunterlaufen
Ein Schritt über die Dachkante, und plötzlich liegt die Hausfassade unter den Füßen: Beim House Running in Hannover geht es aus rund 55 Metern Höhe senkrecht an einem Gebäude hinab. Gut gesichert läuft man mit dem Gesicht Richtung Boden die Außenwand hinunter, ein Perspektivwechsel, bei dem schon der erste Schritt vermutlich der schwierigste ist.
Einmal selbst einen Airbus fliegen
Im Cockpit Platz nehmen, die Triebwerke hochfahren und einen Airbus selbst starten und landen: In Hamburg lässt sich das Fliegen in einem Full-Motion-Simulator ausprobieren, bei dem sich das Cockpit passend zu den Flugmanövern bewegt. Vom Start bis zur Landung übernimmt man selbst die Steuerung – ein ungewöhnlicher Perspektivwechsel für alle, die sich schon einmal gefragt haben, wie es sich auf dem Platz eines Piloten anfühlt.
Bonbons und Lollis selbst machen
Warme Zuckermasse kneten, ziehen, formen und daraus eigene Bonbons und Lollis herstellen: In einer Bremer Bonbon-Manufaktur kann man selbst zum Zuckerbäcker werden. Statt nur zuzusehen, wie aus Zucker kleine Süßigkeiten entstehen, arbeitet man mit der Masse und nimmt die selbst gemachten Naschereien anschließend mit nach Hause, ein ungewöhnlich süßes Handwerk zum Ausprobieren.
Glühender Stahl, Amboss und Hammerschläge: Bei einem Messerschmiedekurs entsteht aus einem Stück Metall Schritt für Schritt ein eigenes Messer. Dabei wird nicht nur zugeschaut, der Stahl wird selbst erhitzt, geformt und bearbeitet. Am Ende hält man ein Messer in der Hand, das man unter Anleitung tatsächlich selbst geschmiedet hat. Ein altes Handwerk, das Kraft, Präzision und erstaunlich viel Geduld verlangt.
Ein eigenes Parfum komponieren
Wie riecht ein Duft, den es nur einmal gibt? In Hamburg kann man aus zahlreichen einzelnen Duftnoten eine eigene Parfumkomposition entwickeln. Statt einen fertigen Flakon auszuwählen, wird geschnuppert, kombiniert und so lange an der persönlichen Rezeptur gearbeitet, bis Kopf-, Herz- und Basisnoten zusammenpassen. Das fertige Parfum wird anschließend abgefüllt und mitgenommen, ein ungewöhnliches Erlebnis für alle, die wissen möchten, wie aus einzelnen Essenzen ein eigener Duft entsteht.
Wacholder ist erst der Anfang: In Hamburg kann man ausprobieren, wie aus verschiedenen Botanicals ein eigener Gin entsteht. Kräuter, Gewürze und weitere Aromen werden ausgewählt, kombiniert und zu einer persönlichen Rezeptur zusammengestellt. Statt lediglich unterschiedliche Sorten zu verkosten, beschäftigt man sich selbst mit dem Handwerk hinter der Spirituose und nimmt am Ende die eigene Gin-Kreation mit nach Hause.
Aus einem schlichten Becher, Teller oder einer Schale wird ein Einzelstück: In Hamburg kann man Keramik selbst bemalen und mit Farben, Mustern oder eigenen Motiven gestalten. Vorkenntnisse braucht es dafür nicht. Nach dem Gestalten wird das Stück glasiert und gebrannt und kann später als tatsächlich benutzbares Unikat mit nach Hause genommen werden.
Einen eigenen Silberring schmieden
Sägen, feilen, biegen, löten und polieren: In Hamburg kann man unter professioneller Anleitung selbst an der Goldschmiedewerkbank arbeiten und aus Edelmetall ein eigenes Schmuckstück fertigen. Aus dem zunächst unscheinbaren Material entsteht Schritt für Schritt beispielsweise ein persönlicher Silberring, mit kleinen Spuren echter Handarbeit und am Ende einem Schmuckstück, das man tatsächlich selbst hergestellt hat.
Selbst zum Graffiti-Sprayer werden
Spraydose in die Hand und die eigene Idee auf eine große Fläche bringen: In Hamburg kann man Graffiti unter professioneller Anleitung selbst ausprobieren. Von den ersten Linien bis zu Farbverläufen, Konturen und dem eigenen Motiv lernt man, wie anders sich eine Spraydose gegenüber Pinsel oder Stift verhält. Statt Street-Art nur an Hamburger Wänden zu betrachten, wird man für ein paar Stunden selbst zum Sprayer.
Seife und Naturkosmetik selbst herstellen
Öle, Düfte und ausgewählte Zutaten statt eines fertigen Produkts aus dem Drogerieregal: In Hamburg kann man ausprobieren, wie handgemachte Seife und Naturkosmetik entstehen. Unter Anleitung werden die Bestandteile ausgewählt, verarbeitet und zu eigenen Pflegeprodukten kombiniert. Dabei lernt man nicht nur, was tatsächlich in einer Seife steckt, sondern stellt selbst etwas her, das später im eigenen Badezimmer benutzt werden kann.
Kerzen wie früher selbst ziehen
Docht eintauchen, herausziehen, abkühlen lassen und wieder von vorn: In Hösseringen kann man Kerzen mit einer alten handwerklichen Technik selbst herstellen. Beim traditionellen Lichtestippen wächst die Kerze Schicht für Schicht, weil der Docht immer wieder in flüssiges Wachs getaucht wird. Statt eine fertige Kerze zu verzieren, erlebt man ihren Entstehungsprozess von Anfang an und nimmt am Ende ein selbst gezogenes Licht mit nach Hause.
Hitze, Atem und ein Material, das sich nur für kurze Zeit formen lässt: In Waren an der Müritz kann man in einer Glaswerkstatt selbst ausprobieren, wie Glasblasen funktioniert. Unter fachlicher Anleitung wird aus dem heißen, formbaren Glas ein eigenes kleines Werkstück. Dabei erlebt man ein Handwerk, das die Müritzregion schon im 18. und 19. Jahrhundert prägte und merkt spätestens beim ersten eigenen Versuch, wie viel Gefühl hinter einer scheinbar mühelos geblasenen Glasform steckt.
Papier mit den eigenen Händen schöpfen
Gras, Blüten oder sogar Kaffee können am Ende zu einem Blatt Papier werden: In Hamburg-Moorburg lässt sich ausprobieren, wie Papier tatsächlich von Hand entsteht. Aus unterschiedlichen Rest- und Naturmaterialien wird zunächst die Pulpe hergestellt, anschließend kommt der Schöpfrahmen ins Wasser. Blatt für Blatt wird die Fasermasse geschöpft und weiterverarbeitet, bis daraus eigenes Papier entsteht. Ein erstaunlich sinnliches Handwerk, bei dem aus etwas beinahe Wertlosem ein Material wird, auf dem später wieder geschrieben, gezeichnet oder gedruckt werden kann.
Warme Schokolade, cremige Ganache und am Ende eine Schachtel voller kleiner Stücke, die tatsächlich aus der eigenen Hand stammen: In einer Hamburger Chocolaterie kann man ausprobieren, wie Pralinen und Trüffel professionell hergestellt werden. Schokolade wird verarbeitet, Füllungen werden vorbereitet, Hohlkörper gefüllt und Trüffel von Hand gerollt. Naschen gehört ausdrücklich dazu, aber vorher steht man selbst an der Werkbank und entdeckt, warum eine gute Praline weit mehr ist als Schokolade mit einer Füllung.
Aus Milch den eigenen Käse machen
Am Anfang ist im Kessel nur Milch. Einige Stunden später hält man den eigenen kleinen Käse in den Händen: In der Käseschule der Mobilen Käserei Stade kann man selbst ausprobieren, wie aus Milch tatsächlich Käse entsteht. Unter fachkundiger Anleitung wird am Käsekessel gearbeitet, während nebenbei deutlich wird, wie viel Temperaturgefühl, Timing und altes Handwerkswissen hinter einem Lebensmittel stecken, das sonst einfach aus dem Kühlregal kommt. Sogar die Butter wird selbst geschlagen und der noch junge Käse darf anschließend mit nach Hause.
Funken fliegen lassen und selbst schweißen
Schutzvisier herunter, Schweißgerät an und dann fliegen tatsächlich die ersten eigenen Funken. Im Kliemannsland bei Zeven kann man lernen, Metall selbst zu verschweißen und aus einzelnen Teilen etwas zu bauen, das anschließend mit nach Hause kommt. Wer nur ausprobieren möchte, zieht im Grundkurs seine ersten Schweißnähte; in den längeren Werkstattkursen entstehen sogar Schwenkgrills, Öfen oder eigene Metallprojekte. Vorkenntnisse braucht es nicht. Dafür merkt man ziemlich schnell, dass eine saubere Schweißnaht wesentlich mehr Gefühl verlangt, als sie von außen vermuten lässt.
Ein Bild malen, ohne einen Pinselstrich zu planen
Farbe schleudern, spritzen, gießen und einfach ausprobieren, was auf der Leinwand passiert: Beim Action Painting im Kliemannsland bei Zeven entsteht ein Bild nicht nach einer Vorlage, sondern mitten aus der Bewegung heraus. Statt sorgfältig Konturen auszumalen, darf Farbe fliegen, verlaufen und sich überlagern. Am Ende nimmt man das eigene großformatige Kunstwerk mit nach Hause und vermutlich ein paar Farbspritzer mehr an sich selbst, als bei einem gewöhnlichen Malkurs vorgesehen wären.
Einen Tag lang selbst Bier brauen
Malz einmaischen, läutern, Hopfen dazugeben und die Würze kochen: In einer Bremer Craft-Bier-Brauerei kann man einen ganzen Tag lang selbst ausprobieren, wie aus wenigen Rohstoffen ein richtiges Bier entsteht. Statt dem Braumeister nur über die Schulter zu schauen, arbeitet man mitten in der Brauerei am eigenen Sud mit und lernt die entscheidenden Schritte des Brauhandwerks kennen. Geduld gehört allerdings dazu: Erst rund sechs Wochen später ist das selbst gebraute Bier fertig, dann warten drei große Flaschen des eigenen Seminarbiers auf ihre Abholung.
Ein eigenes Buch von Hand binden
Lose Papierbögen falten, mit Nadel und Faden zu einem Buchblock heften und schließlich einen Einband bauen, der genau darum passt: Im Hamburger Museum der Arbeit kann man ein eigenes Buch noch so herstellen, wie es lange vor der industriellen Massenproduktion üblich war. Der Buchblock wird geleimt, zugeschnitten und gerundet, die Buchdecke mit Gewebe und Papier gestaltet und am Ende beides miteinander verbunden. Nach zwei Tagen liegt kein gekauftes Notizbuch auf dem Tisch, sondern ein richtig gebundenes Buch, das Seite für Seite durch die eigenen Hände gegangen ist.
Eine eigene Stunt-Szene drehen
Ein Schlag fliegt knapp am Gesicht vorbei, der Körper reagiert im richtigen Moment und vor der Kamera sieht es aus, als hätte es tatsächlich gekracht: In Hamburg kann man lernen, wie Filmkämpfe entstehen, ohne dass sich die Darsteller wirklich verprügeln. Zwei Tage lang werden Kampfchoreografien, Timing und Reaktionen trainiert, anschließend entwickelt man eine eigene Dialog- und Actionszene und spielt sie selbst vor der Kamera. Das Ergebnis kommt einige Wochen später fertig geschnitten zurück: die eigene professionelle Filmszene, in der man diesmal nicht Zuschauer, sondern selbst Action-Darsteller ist.
Den eigenen Film in der Dunkelkammer entwickeln
Auf dem Film sind die Bilder längst vorhanden, sehen kann man sie trotzdem noch nicht. In der Dunkelkammer der Deichtorhallen Hamburg lässt sich erleben, wie aus einem belichteten Schwarz-Weiß-Film tatsächlich ein sichtbares Foto wird. Der eigene Film wird Schritt für Schritt entwickelt, bis die Negative zum Vorschein kommen. Anschließend entstehen daraus Kontaktabzüge auf Fotopapier, bei denen mit Belichtungszeiten und unterschiedlichen Lichthärten gearbeitet wird. Statt ein Bild innerhalb von Sekunden auf dem Display zu kontrollieren, wartet man hier darauf, dass es sich erst durch Licht und Chemie offenbart, Fotografie in ihrer ursprünglichsten Form.
Die eigene Stimme zur Hörspielfigur machen
Vor dem Mikrofon reicht es nicht, einen Satz einfach nur vorzulesen. Plötzlich braucht die Stimme Angst, Wut, Spannung oder einen völlig anderen Charakter: Bei einem Voice-Acting-Workshop in Hamburg kann man selbst ausprobieren, wie eine Hörspielrolle im Tonstudio entsteht. Gemeinsam wird eine kleine Hörspielszene erarbeitet, anschließend spricht man die eigene Rolle am Studiomikrofon ein und bekommt Tipps zum professionellen Umgang mit der Stimme. Für ein paar Stunden wird aus der eigenen Stimme eine Figur und aus einem geschriebenen Text eine Szene, die nur im Kopf der Zuhörer sichtbar wird.
Einen Film in einem Kino mit mehr als 100 Jahren Geschichte sehen
Große Multiplexe sehen sich von Stadt zu Stadt erstaunlich ähnlich. In Blankenese führt der Kinobesuch dagegen an einen Ort, an dem bereits seit Generationen Filme gezeigt werden. Die Geschichte des Blankeneser Kinos reicht bis in die frühen Jahre des Lichtspiels zurück: 1913 nahm die damalige Schauburg Blankenese ihren Betrieb auf, ab 1920 ist ein Kino am heutigen Standort in der Blankeneser Bahnhofstraße dokumentiert. Heute gibt es dort zwei kleine Säle mit jeweils rund 90 Plätzen und ein aktuelles Programm aus neuen Kinofilmen, Kinderkino und ausgewählten Produktionen. Man besucht also kein stillgelegtes Filmtheater, das gelegentlich für Nostalgieabende geöffnet wird, sondern ein lebendiges Stadtteilkino, dessen Geschichte seit mehr als einem Jahrhundert mit Blankenese verbunden ist.
Bei einem echten Shanty Chor mitsingen
Shantys nur vom Hafenfest zu kennen, ist eine Sache. Selbst zwischen den Stimmen zu stehen und mitzusingen, eine andere. Beim Stedinger Shanty Chor in Lemwerder können Interessierte zu einer regulären Probe kommen und ausprobieren, wie sich die alten Lieder der Seeleute im mehrstimmigen Chorgesang anhören. Seit 1979 gehört der Chor zur maritimen Musiktradition der Region, heute singen hier Frauen und Männer gemeinsam. Neben klassischen Shantys gehören auch moderne maritime Stücke zum Repertoire. Vorkenntnisse werden nicht erwartet. Wer also bislang höchstens unter der Dusche von Wind und Wellen gesungen hat, kann hier ausprobieren, wie es klingt, wenn rund zwanzig Stimmen mit einstimmen.
Ein Motiv schnitzen und damit die eigene kleine Druckserie herstellen
Beim Linolschnitt entsteht das Bild nicht zuerst auf dem Papier, sondern in einer Druckplatte. In einem Hamburger Workshop überträgt man ein eigenes Motiv auf Linoleum und arbeitet anschließend mit dem Schnitzwerkzeug genau die Flächen heraus, die später keine Farbe annehmen sollen. Erst danach wird die Platte eingefärbt und gedruckt. Weil sich dieselbe Vorlage immer wieder verwenden lässt, entsteht aus einem einzigen selbst geschnittenen Motiv eine kleine Serie eigener Prints. Verschiedene Papiere und Druckfarben sorgen dafür, dass die Abzüge trotzdem nicht vollkommen gleich aussehen müssen. Nach rund drei Stunden nimmt man neben fünf eigenen Drucken auch die selbst geschnittene Linolplatte mit nach Hause.
Brot im historischen Holzbackofen backen
Am Abend wird der Teig angesetzt, am nächsten Morgen geht es zurück ins alte Backhaus: Im Dorfmuseum Ratekau kann man Brot noch in einem traditionellen Kuppelofen backen, wie er früher gemeinschaftlich von ganzen Dörfern genutzt wurde. Der zweitägige Workshop ist dabei keine kleine Vorführung für Museumsbesucher. Gemeinsam entstehen rund 60 Brote, vom vorbereiteten Teig bis zum Backen im holzbefeuerten Ofen. Nur acht Menschen können teilnehmen. Zwischen Rauchkate, Werkhaus und Schmiede wird damit eine alte Alltagstechnik wieder lebendig, die beinahe verschwunden ist, seit elektrische Backöfen selbstverständlich geworden sind. Und am Ende weiß man nicht nur, wie Brot aus einem Holzofen schmeckt, sondern hat selbst erlebt, wie viel Arbeit beginnt, lange bevor der fertige Laib aus dem Ofen kommt.
Ein eigenes Motiv im Siebdruck auf Stoff bringen
Ein T-Shirt oder eine Stofftasche selbst zu bedrucken bedeutet beim Siebdruck weit mehr, als einfach Farbe durch eine Schablone zu streichen. In Hamburg kann man den Weg vom eigenen Motiv bis zum fertigen Textildruck selbst durchlaufen: Das Sieb wird vorbereitet, das Motiv darauf belichtet und anschließend kommt die Farbe ins Spiel. Mit der Rakel wird sie durch das feine Gewebe auf Stoff oder Papier gedrückt. Wer möchte, bringt ein eigenes Kleidungsstück mit und macht daraus ein Einzelstück. Besonders spannend ist der Moment, wenn das Sieb angehoben wird und das Motiv zum ersten Mal sauber auf dem Stoff erscheint. Ein Druckverfahren, das sonst für Mode, Plakate und Kunsteditionen eingesetzt wird, lässt sich hier mit den eigenen Händen ausprobieren.
Aus grünen Bohnen den eigenen Kaffee rösten
Kaffeebohnen sind vor dem Rösten weder dunkelbraun noch duften sie so, wie man Kaffee kennt. In Bremen kann man selbst erleben, was dazwischen passiert. Im Röstseminar der Kaffeeschule sucht man sich einen Rohkaffee aus und röstet ihn anschließend auf einem echten Ein Kilo Trommelröster. Dabei verändert sich die Bohne mit zunehmender Hitze, wird gelb, später braun und durchläuft schließlich den sogenannten First Crack, bei dem sie hörbar aufbricht. Wann die Röstung beendet wird, entscheidet mit darüber, welche Aromen später in der Tasse landen. Nach rund vier Stunden nimmt man den selbst gerösteten Kaffee mit nach Hause. Wer bislang nur zwischen hell, mittel und dunkel auf der Packung unterschieden hat, bekommt danach eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie viel Handwerk zwischen einer grünen Kaffeebohne und der fertigen Tasse liegt.
Einmal selbst DJ sein und die ersten Tracks mixen
Zwei Songs laufen nicht automatisch gut ineinander, nur weil sie einzeln funktionieren. In Hamburg kann man ausprobieren, was ein DJ eigentlich macht, bevor auf der Tanzfläche überhaupt jemand bemerkt, dass gerade der nächste Track begonnen hat. Im Einzelworkshop geht es selbst an die Decks: Musik auswählen, Rhythmus erkennen, zwei Stücke über das Beatmatching aufeinander abstimmen und schließlich den ersten eigenen Übergang mixen. Dabei lernt man auch, wofür die Regler und Player eines DJ Setups tatsächlich gebraucht werden und warum ein guter Übergang mehr verlangt als das Drücken einer Starttaste. Vorkenntnisse braucht es nicht. Wer bisher immer auf der anderen Seite des DJ Pults stand, kann hier für ein paar Stunden die Perspektive wechseln.
Ein echtes Auto mit dem Vorschlaghammer zertrümmern
Normalerweise reicht ein kleiner Kratzer im Lack, um schlechte Laune zu bekommen. In Bremen ist für einmal genau das Gegenteil erlaubt. Auf einem Schrottplatz wartet ein ausrangiertes Auto darauf, nicht repariert, sondern endgültig zerlegt zu werden. Schutzbrille und Handschuhe an, Vorschlaghammer oder anderes Werkzeug in die Hand und dann darf zugeschlagen werden. Türen bekommen Beulen, Scheiben gehen zu Bruch und aus einem vollständigen Fahrzeug wird Stück für Stück ein Wrack. Rund eine Stunde dauert das ungewöhnliche Erlebnis, bei dem Erwachsene tatsächlich selbst Hand anlegen dürfen. Viel näher kommt man einer kontrollierten Abrissaktion vermutlich nur mit schwerem Gerät.
Auf einem historischen Segelschiff selbst zum Segelmacher werden
Segel nähen auf einem der berühmtesten historischen Segelschiffe Hamburgs: Im Deutschen Hafenmuseum kann man im Frachtraum der Viermastbark PEKING selbst ausprobieren, wie das traditionelle Segelmacherhandwerk funktioniert. Unter Anleitung einer Segelmachermeisterin geht es nicht nur um Stoffe und maritime Geschichte. Die Teilnehmer arbeiten selbst mit den klassischen Techniken des Handwerks und fertigen eine eigene Tasche oder einen Beutel. Zwei Tage dauert der Kurs, der mit höchstens zwölf Personen bewusst klein gehalten wird. Während draußen Masten und Takelage der PEKING über dem Hansahafen aufragen, sitzt man dort, wo ein solches Handwerk tatsächlich hingehört: mitten in einem historischen Frachtschiff und mit Segeltuch in den Händen.
Ein Wochenende lang selbst Schauspieler sein
Einen Text aufsagen kann fast jeder. Eine Figur so zu spielen, dass andere für einen Moment vergessen, wer tatsächlich vor ihnen steht, ist etwas anderes. In Hamburg kann man zwei Tage lang ausprobieren, was Schauspieler lernen, bevor eine Szene glaubwürdig wird. Im Workshop der Artrium Schauspielschule geht es um Körper, Stimme, Wahrnehmung, Improvisation und das Zusammenspiel mit anderen. Vorkenntnisse braucht man nicht. Drei Dozenten arbeiten mit der kleinen Gruppe daran, aus ersten Übungen tatsächlich spielbare Szenen entstehen zu lassen. Und am Ende bleibt es nicht beim Training: Am Sonntag steht ein eigener Auftritt auf dem Programm. Wer bislang nur aus dem Zuschauerraum beurteilt hat, ob Schauspiel überzeugend wirkt, erlebt hier einmal die andere Seite und merkt ziemlich schnell, wie viel Arbeit in wenigen glaubwürdigen Minuten auf einer Bühne steckt.
Mit fremden Musikern spontan eine Band werden
Kein festes Programm, keine gemeinsame Probe und vorher weiß niemand genau, was am Ende gespielt wird. Im über 100 Jahre alten Hafenbahnhof an der Elbe können Musiker und Sänger bei der Hafenbounce Jam Session selbst einsteigen. Anfänger sind ausdrücklich genauso willkommen wie Fortgeschrittene. Bevor am Abend das Publikum dazukommt, beginnt um 19 Uhr eine angeleitete Phase, in der Ablauf und Zusammenspiel der Session erklärt und gemeinsam ausprobiert werden. Danach wird gejammt. Man hört aufeinander, greift eine musikalische Idee auf, verändert sie und erlebt im besten Fall diesen besonderen Moment, in dem Menschen, die vorher noch nie miteinander gespielt haben, plötzlich wie eine Band klingen. Wer schon immer einmal bei einer echten Jam Session mitmachen wollte, aber bislang nicht wusste, wie man überhaupt hineinfindet, bekommt hier einen ungewöhnlich unkomplizierten Einstieg.
Aus biegsamen Weidenruten entsteht mit den eigenen Händen ein traditioneller Korb. Unter fachkundiger Anleitung lernst du die alten Flechttechniken kennen und fertigst Stück für Stück dein eigenes Unikat, ein selten gewordenes Handwerk, das überraschend viel Geduld und Fingerspitzengefühl verlangt.
Ein 335 Meter langes Containerschiff im Simulator selbst steuern
Einmal auf der Brücke eines riesigen Frachters stehen und selbst das Kommando übernehmen: Im professionellen Schiffsführungssimulator des Internationalen Maritimen Museums Hamburg steuerst du unter fachkundiger Anleitung einen virtuellen 335-Meter-Containerfrachter auf der Elbe Richtung Hamburger Hafen. Wind, Seegang und Schiffsbewegungen machen das Manöver erstaunlich realistisch, ohne dass dabei ein echter Frachter in Gefahr gerät.
Einen Bernstein selbst schleifen
Aus einem unscheinbaren Stück Bernstein wird mit Geduld und Schleifpapier ein kleines Schmuckstück. Im Nationalpark-Haus Nordstrand erfährst du zunächst, was sich zwischen den Fundstücken der Nordseeküste entdecken lässt. Danach geht es an den eigenen Bernstein: Du schleifst ihn selbst und kannst ihn anschließend zu einem Anhänger, einer Kette oder einem Armband weiterverarbeiten lassen. Ein kleines Stück Nordsee, das am Ende mit nach Hause kommt.
Einen eigenen Teppich mit der Tufting Gun herstellen
Ein eigenes Motiv entwerfen und daraus tatsächlich einen Teppich machen: Beim Tufting arbeitest du selbst mit der elektrischen Tufting Gun und bringst Garn Reihe für Reihe in ein gespanntes Trägergewebe. Farben, Formen und Motiv bestimmst du selbst. Nach der Bearbeitung entsteht daraus ein kleines textiles Einzelstück, das du mit nach Hause nehmen kannst.
Einen eigenen Hut von Hand anfertigen
Form aussuchen, Filz wählen und dann selbst an die Arbeit gehen: In der Werkstatt von Hut Falkenhagen lernst du, wie ein Hut tatsächlich entsteht. An zwei Tagen bringst du dein eigenes Modell in Form, arbeitest an den Details und übernimmst die notwendigen Näharbeiten. Dabei entsteht kein vorgefertigtes Workshopstück, sondern ein Hut, dessen Form, Material und Farbe du selbst ausgewählt hast. Am Ende nimmst du ein handgefertigtes Unikat mit nach Hause, das auf deinen eigenen Kopf gehört.
Eine mechanische Armbanduhr selbst bauen
Wie viele winzige Bauteile dafür sorgen, dass eine mechanische Uhr zuverlässig läuft, zeigt sich erst, wenn man selbst an der Werkbank sitzt. Bei Schaumburg Watch in Rinteln montierst du unter Anleitung erfahrener Uhrmacher deine eigene mechanische Armbanduhr und lernst dabei, wie ihr Innenleben funktioniert. Vorkenntnisse brauchst du nicht. Nach dem Seminar nimmst du die Uhr, an der du selbst gearbeitet hast, mit nach Hause.
Kino, ohne das Auto zu verlassen: Beim regelmäßig veranstalteten Autokino in Georgsmarienhütte wird eine Fläche am Werksgelände für einige Abende zum Kinosaal. Der Film läuft auf einer großen Leinwand, den Ton hörst du über das eigene Autoradio. Dazu kommt die ungewöhnliche Kulisse des Stahlwerks. Rund 130 Fahrzeuge finden pro Vorstellung Platz. Wer dieses klassische Drive-in-Gefühl einmal erleben möchte, sollte auf die jeweils neu angekündigten Termine achten.
Kartfahren trifft Videospiel: Bei BattleKart in Hamburg-Bergedorf sitzt du selbst in einem Elektro-Kart, während die Rennstrecke und virtuelle Spielelemente direkt auf den Hallenboden projiziert werden. Du steuerst, beschleunigst und trittst gegen die anderen Fahrer an, kannst dabei aber auch Boni und Spielelemente nutzen. Bis zu zwölf Personen fahren gleichzeitig. Ein ziemlich ungewöhnlicher Mix aus echtem Kart und digitaler Spielwelt.
Mit einem Oldtimer-Trecker selbst durch die Heide fahren
Einmal selbst am Steuer eines alten Lanz Bulldog, Porsche Diesel oder Deutz sitzen: Bei Heidetrecker in Suderburg kannst du historische Traktoren aus den 1950er-Jahren mieten und nach einer Einweisung selbst durch das Suderburger Land fahren. Statt nur bei einem Oldtimertreffen zuzuschauen, bestimmst du hier selbst das Tempo und erlebst, wie sich Landwirtschaftstechnik aus einer anderen Zeit tatsächlich fährt.
Gemeinsam aus einem Escape Room entkommen
45 Minuten, eine verschlossene Tür und jede Menge Hinweise, die erst einmal überhaupt keinen Sinn ergeben: Im Kliemannsland in Rüspel müsst ihr als Team suchen, kombinieren und Rätsel lösen, um rechtzeitig den Weg nach draußen zu finden. Der Escape Room wurde vor Ort selbst entwickelt und gebaut. Bis zu sechs Personen können gemeinsam antreten und herausfinden, ob aus vielen einzelnen Ideen am Ende die richtige Lösung wird.
Durch ein Teleskop ins Weltall schauen
Mondkrater aus der Nähe betrachten, Planeten erkennen oder weit entfernte Sterne und Galaxien suchen: Bei den öffentlichen Beobachtungsabenden der Hamburger Sternwarte richtet sich der Blick tatsächlich durch die Teleskope in den Nachthimmel. Was zu sehen ist, entscheidet das Wetter und die jeweilige Himmelskonstellation. Gerade deshalb gleicht kein Abend dem anderen. Die Beobachtungen werden fachkundig begleitet und finden im Winterhalbjahr zu ausgewählten Terminen statt.
Einen Abend durch die Trampolinhalle springen
Einfach wieder springen, ohne dass es um Bestzeiten oder perfekte Technik geht: In der Trampolinhalle wird aus einem normalen Abend ein paar Stunden Bewegung. Große Sprungflächen, unterschiedliche Trampoline und weitere Actionbereiche sorgen dafür, dass es nicht beim klassischen Auf-und-ab-Springen bleibt. Ideal für Freunde, Paare oder alle, die lieber selbst aktiv werden, als den Abend am Tisch zu verbringen.
Ein Haus besuchen, in dem alles auf dem Kopf steht
Hier hängt nicht nur das Sofa an der Decke. In Bispingen steht ein komplettes Wohnhaus Kopf, samt Küche, Bad, Möbeln und vielen kleinen Alltagsdetails. Beim Gang durch die zwei Etagen kommt zusätzlich der Gleichgewichtssinn durcheinander, denn das Gebäude ist auch noch schräg gestellt. Und spätestens auf den Fotos wird es richtig verrückt: Mit der passenden Perspektive sieht es plötzlich so aus, als würdest du selbst kopfüber von der Zimmerdecke hängen.
Ein Vier-Gänge-Menü in völliger Dunkelheit essen
Was liegt eigentlich auf dem Teller, wenn man es nicht sehen kann? Beim Dinner in the Dark im Dialoghaus Hamburg wird ein komplettes Vier-Gänge-Menü in völliger Dunkelheit serviert. Plötzlich müssen Geschmack, Geruch und Tastsinn übernehmen, während blinde und sehbehinderte Gastgeber durch den Abend begleiten. Rund drei Stunden dauert das Erlebnis und selbst vertraute Lebensmittel können erstaunlich schwer zu erkennen sein, wenn die Augen nicht mithelfen.
Einmal selbst Radiomoderator sein und live auf Sendung gehen
Mikrofon auf, Regler hoch und plötzlich hören echte Menschen zu: Bei Radio Jade in Wilhelmshaven kann man mit dem „Sendeführerschein“ selbst ausprobieren, wie Radio gemacht wird. Man lernt Moderation, Sendungsplanung und Studiotechnik, arbeitet am Mischpult und bereitet eine eigene kurze Radiosendung vor. Beim dritten Termin wird es ernst: Dann geht die etwa 15- bis 20-minütige Sendung tatsächlich live über den Sender. Die Schulungen werden regelmäßig angeboten und sind kostenlos. Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem ein Wohnsitz im Sendegebiet von Radio Jade.
Minigolf im Schwarzlicht spielen
Minigolf geht auch im Dunkeln: Beim Schwarzlicht-Minigolf führen die Bahnen durch leuchtende Kulissen, während fluoreszierende Farben, Hindernisse und Motive unter UV-Licht plötzlich intensiv sichtbar werden. Gespielt wird ganz normal mit Schläger und Ball – nur die Umgebung hat mit dem klassischen Minigolfplatz kaum noch etwas gemeinsam. Besonders in einer kleinen Gruppe macht daraus schon eine einzige Runde einen ziemlich ungewöhnlichen Abend.
Außergewöhnliche Unternehmungen im Norden: 50 Ideen, die man nicht überall findet
Was kann man im Norden unternehmen, wenn es einmal nicht das klassische Freizeitprogramm sein soll? Genau dafür haben wir diese Auswahl zusammengestellt. Die 50 Unternehmungen führen nach Hamburg und Bremen, an die Nordsee, in die Lüneburger Heide und an weitere Orte in Norddeutschland. Entscheidend war dabei nicht, möglichst viele bekannte Sehenswürdigkeiten zu sammeln, sondern Erlebnisse zu finden, bei denen man selbst etwas ausprobieren, entdecken oder auf ungewöhnliche Weise erleben kann.
Manche davon dauern nur ein paar Stunden, andere brauchen einen ganzen Tag oder etwas Vorbereitung. Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen guten Grund liefern, etwas zu machen, das man bisher vielleicht noch nie ausprobiert hat.
Viele der hier vorgestellten Unternehmungen stellen wir im Nordguide zusätzlich ausführlich vor. Dort findest du weitere Informationen zu Ablauf, Preisen, Voraussetzungen und den Besonderheiten des jeweiligen Erlebnisses.
Mehr Entdeckungen im schönen Norden finden Sie hier:
100 Dinge zwischen Hamburg, Bremen und der Nordsee, die man erlebt haben muss
25 außergewöhnliche Übernachtungen im Norden
40 außergewöhnliche Wellness-Anwendungen
60 Festivals, Theater und Kulturveranstaltungen