Es war kalt. Eigentlich ein Tag, an dem man wieder reingeht. Und trotzdem saßen wir draußen, das Feuer vor uns, die Hände daran gewärmt. Der Alltag klang langsam aus, mit jedem Knistern ein Stück weiter. Der kalte Wind pfiff um die Ohren, während die Wärme des Feuers ganz nah war. Frische und Geborgenheit zugleich. Die Flammen waren lautlos beschäftigt, Holz knackte, Funken stiegen auf. Man rückt näher zusammen, sagt weniger, schaut mehr. Ich mag diese Momente, weil sie zeigen, dass man nicht auf bestes Wetter warten muss. Man macht sich seine Wärme manchmal einfach selbst.